Ihr ERP läuft — aber Ihre Mitarbeiter, Kunden und der Außendienst kommen nicht ran. Das ist die Alltagsrealität vieler Industriebetriebe und Mittelständler im DACH-Raum, gerade zwischen 50 und 500 Mitarbeitern. Wir tauschen Ihr ERP nicht aus, beraten nicht über Customizing und migrieren keine Datenbanken. Was wir bauen, sind die Web-Apps, Mobile Apps und Portale, die mit Ihrem ERP sprechen — und damit die Daten dorthin bringen, wo sie tatsächlich gebraucht werden.
Was wir machen — und was nicht
Wir machen:
- Kundenportale, die Auftragsstatus, Rechnungen und Lieferscheine live aus Ihrem ERP zeigen
- Mobile Apps für Außendienst, Service-Techniker, Lager — mit Offline-Sync zum ERP
- BI-Dashboards, die ERP-Daten visualisieren (statt Monats-Excel)
- Webshop-Anbindungen, damit Bestellungen, Bestände und Preise synchron bleiben
- Lager-Terminals, Schichtbücher, Konfiguratoren — alles, was an ERP-Daten andockt
- Spezial-Anwendungen, die zwischen ERP und Drittsystem vermitteln
Wir machen nicht:
- ERPs einführen, austauschen oder migrieren
- Customizing innerhalb des ERP (das macht Ihr ERP-Berater oder Hersteller)
- ERP-Module konfigurieren oder Stammdatenpflege
- Wartungsverträge auf das ERP selbst
Das hat einen einfachen Grund: Ihr ERP-Berater kennt Ihr System besser als jeder Webentwickler. Was Ihr ERP-Berater hingegen oft nicht macht, ist eine moderne, schöne Web-Anwendung drumherum. Genau dort kommen wir ins Spiel — als Ergänzung, nicht als Ersatz.
Welche ERPs wir anbinden
Kurz: jedes, das eine API, ODBC- oder Datei-Schnittstelle hat. Das ist heute praktisch jedes moderne ERP. Schwerpunkt auf DACH-Industrie-Systemen — eine Auswahl:
- ABAS ERP — Fertigung, technischer Handel, klassischer Mittelstand → Details
- proALPHA — DACH-Industrie-Klassiker, vor allem Maschinen- und Anlagenbau, REST-API ab Version 8
- Microsoft Dynamics 365 (Business Central + Finance & Operations) — cloud-first, sehr gute OData-API
- Sage (100, X3) — international weit verbreitet, gute REST-Schnittstellen
- Comarch ERP — österreichischer Player, Industrie und Handel
- Odoo — moderner Open-Source-Allrounder, exzellente API
- Infor LN / M3 — komplexe Fertigung, Anlagenbau, Großmaschinenbau
- APplus, PSIpenta — DACH-Industrie-Spezialisten
- NetSuite, IFS Applications — Cloud-/Enterprise-ERPs
- Ihr System ist nicht dabei? Macht nichts. Solange eine Schnittstelle existiert (REST, SOAP, ODBC, OPC UA, CSV-Export), bauen wir die Anwendung darauf — egal ob das System 30 Jahre oder 30 Monate alt ist.
Typische Probleme, die wir lösen
- „Unsere Kunden rufen an, um Auftragsstatus zu erfragen — sie sehen ihn online nicht.“
- „Unser Außendienst tippt Aufträge zweimal — einmal in den Notizblock, dann ins ERP.“
- „Wir wollen Bestände live im Webshop, statt nächtlichen CSV-Exporten.“
- „Die Geschäftsführung wartet jeden Monat auf Reports, die nach 2 Tagen veraltet sind.“
- „Unser Lager scannt mit Papier-Listen, weil das ERP-eigene Modul aussieht wie 2008.“
- „Service-Techniker brauchen Anlagenstammdaten offline — heute haben sie nichts dabei.“
Das sind alles Web-/App-Probleme drum herum, keine ERP-Probleme. Genau dafür sind wir da.
Wie das technisch aussieht
- Frontend: Angular oder React für Web, Swift/Kotlin oder PWA für Mobile
- Backend / Middleware: .NET 8 oder Python (FastAPI) — sitzt zwischen Ihrer Anwendung und dem ERP
- Datenbank: SQL Server oder PostgreSQL als Cache-Layer, damit das ERP nicht für jeden Klick angefragt wird
- Schnittstelle zum ERP: REST/OData (Standard heute), SOAP, ODBC, klassische BAPI/IDoc — was Ihr ERP eben anbietet
- Authentifizierung: Microsoft Entra ID, Keycloak oder eigener IdP
- Hosting: On-Premise im eigenen Netz oder EU-Cloud — Ihre Wahl
Methodik
- Erstgespräch (kostenlos): Ihr ERP, Ihre Anwender, Ihr Schmerz
- Architektur: wie liest die App vom ERP, wie schreibt sie zurück, wie schützen wir das Live-System
- Prototyp in 3–4 Wochen: erste sichtbare Version mit echten Daten aus Ihrem ERP-Test-System
- Iterative Umsetzung: Sie geben alle 2 Wochen Feedback, wir korrigieren
- Übergabe: Quellcode, Doku, Betriebsanleitung — Sie bleiben unabhängig
Warum ein einzelner Entwickler statt einer Agentur
Bei einer Agentur sprechen Sie mit Sales, dann Projektleitung, dann Consultant, dann Entwickler-Team. Bei uns sprechen Sie direkt mit dem Menschen, der die Anwendung baut. Kurze Wege, ehrliche Antworten, keine Übergabe-Schleifen. Das funktioniert besonders gut im Mittelstand mit 50–500 Mitarbeitern — da, wo Pragmatismus mehr zählt als 80-seitige Pre-Sales-Präsentationen.
Was eine Web-App fürs ERP realistisch kostet
- Schlankes MVP (eine Anwendung, ein ERP, klar umrissen): 8.000 – 25.000 €
- Mittelgroßes Portal (Kundenportal mit 5–8 Funktionen): 25.000 – 60.000 €
- Großes Vorhaben (Portal + Mobile App + BI, mehrere Datenflüsse): 60.000 – 150.000 €+
Häufige Fragen
Wir haben Angst, dass bei einer Anbindung unser ERP abstürzt. Berechtigt?
Berechtigt, aber bei sauberer Architektur unbegründet. Wir lesen aus ERPs fast immer über klar definierte Read-Schnittstellen (REST, OData, BAPI), die das System nicht belasten. Schreibende Zugriffe werden gezielt, geratelimitiert und mit Logging gemacht. Kein ERP-Kunde ist durch unsere Arbeit je abgestürzt.
Müssen wir dafür auf eine neue ERP-Version gehen?
Fast nie. Moderne ERPs ab etwa 2010–2015 bieten alle relevanten Schnittstellen. Ältere Systeme lassen sich meist per Zwischenschicht elegant anbinden.
Können wir klein anfangen und dann ausbauen?
Genau das empfehlen wir. Eine erste App live, sehen wie sauber es läuft — dann Schritt 2 mit Vertrauen statt Bauchschmerzen.
Was passiert, wenn ihr mal nicht mehr seid?
Saubere Dokumentation, verständlicher Code, Quellcode in Ihrem Git-Repo. Jeder fähige .NET-/Python-Entwickler kann die Arbeit übernehmen. Wir bauen nie für „Kunden-Abhängigkeit“, sondern für Kunden-Autonomie.
Macht ihr auch Software ohne ERP-Bezug?
Ja, gern. Wenn Ihre Firma eine Anwendung braucht, die es schlicht nicht von der Stange gibt — egal ob mit oder ohne ERP-Anschluss — bauen wir sie. → Beispiele.
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