ABAS ERP ist in Ihrem Unternehmen das Rückgrat — aber die Daten kommen nicht dorthin, wo sie gebraucht werden? Ins Kundenportal, in Live-Dashboards, in mobile Apps Ihrer Außendienst-Mitarbeiter? Genau dann braucht es eine saubere, stabile ABAS-Schnittstelle. Wir bauen sie seit über 5 Jahren für Mittelständler im DACH-Raum — direkt, ohne Agentur-Zwischenschicht.
Wann sich eine ABAS-Schnittstelle lohnt
Fast jeder ABAS-Anwender kennt diese Situationen: Kunden rufen täglich an, um Auftragsstatus zu erfragen. Das Controlling baut sich Excel-Tapeten, weil ABAS-Daten nicht ad-hoc visualisierbar sind. Ihr Außendienst tippt Bestellungen nochmal ab, weil keine App mit ABAS spricht. Das sind keine ABAS-Probleme — es sind fehlende Brücken.
Typische Integrationen, die wir umsetzen
- ABAS → Kundenportal: Echtzeit-Auftragsstatus, Lieferscheine, Rechnungen für Ihre Kunden sichtbar. Angular-SPA oder klassische Web-App mit Single-Sign-On.
- ABAS → BI & Reporting: Python-Pipelines aggregieren Verkaufsdaten stündlich, pushen sie in Power BI, Grafana oder selbstgebaute Dashboards. Schluss mit Monatsreports, die zwei Wochen alt sind.
- ABAS → Webshop: Bestellungen aus Shopify, WooCommerce oder Spryker landen automatisch als ABAS-Aufträge. Bestände synchronisieren sich bidirektional.
- ABAS → Mobile-App: Lageristen scannen am Terminal, der Bestand aktualisiert sich binnen Sekunden. Service-Techniker erfassen Einsätze offline-fähig.
- ABAS ↔ CRM (Salesforce, HubSpot, Dynamics): Kundendaten nur an einer Stelle pflegen, in beiden Systemen aktuell.
Wie wir technisch arbeiten
ABAS liefert mehrere Wege für Integration: REST-API, ODBC, Dateischnittstellen (XML/CSV), native Adapter. Welcher richtig ist, hängt von Datenvolumen, Echtzeit-Anforderung und Ihrer ABAS-Version ab.
Unsere typische Architektur:
- Middleware in .NET oder Python — sitzt zwischen ABAS und Ihren Ziel-Systemen, kapselt die ABAS-Spezifika
- Queue-System (RabbitMQ / Redis) für Resilience — wenn ABAS mal 30 Sekunden nicht antwortet, geht nichts verloren
- Monitoring & Alerts (Grafana, Sentry) — Sie wissen sofort, wenn eine Schnittstelle Probleme hat
- Docker + CI/CD — Updates deployen ohne Downtime
- On-Premise oder Cloud — Ihre Wahl. Viele Kunden wollen die Middleware im eigenen Netz, wir richten sie dort ein
Was wir an ABAS-Versionen unterstützen
ABAS ERP in allen modernen Versionen (2015+), auch die aktuellen Cloud-Angebote. Bei sehr alten Installationen prüfen wir im Erstgespräch, ob ein direkter Weg machbar ist oder eine Zwischenschicht sinnvoller wäre.
Referenzprojekt: Maschinenbau-Kundenportal
Ein Hersteller von Sondermaschinen mit 80 Mitarbeitern hatte das Problem, dass Kunden den Auftragsstatus ausschließlich telefonisch abfragen konnten — 15–20 Anrufe am Tag bei der Produktion, die eigentlich Maschinen bauen sollte.
Was wir gebaut haben: Ein Angular-Kundenportal, das Bestellungen, Fertigungsstatus, Liefertermine und Rechnungen live aus ABAS zieht. Authentifizierung über SSO. Mobile-optimiert. Die Fertigungsleiter pflegen Stati direkt in ABAS — und binnen 10 Sekunden sehen Kunden den neuen Stand.
Ergebnis nach 3 Monaten: ca. 70 % weniger Status-Anrufe. Die Produktion hat Ruhe. Kunden fühlen sich besser informiert. ROI nach 8 Monaten.
Was ein ABAS-Projekt realistisch kostet
Wir nennen keine Fixpreise ohne vorherige Analyse — jede Integration ist anders. Grobe Hausnummern aus unserer Erfahrung:
- Kleine Einzelschnittstelle (z. B. ABAS → Reporting-DB): 3.000 – 8.000 €
- Mittleres Portal (z. B. Kundenportal mit 5–7 Funktionen): 15.000 – 35.000 €
- Große Integration (z. B. ABAS + Webshop + Warehouse bidirektional): 40.000 – 80.000 €
Im Erstgespräch klären wir den Umfang und geben Ihnen eine belastbare Range — verbindlich, schriftlich.
Häufige Fragen
Muss ABAS in der Cloud sein, damit eine Schnittstelle funktioniert?
Nein, im Gegenteil — die meisten unserer Kunden betreiben ABAS weiterhin On-Premise, und die Middleware steht im gleichen Netz. Das ist DSGVO-unproblematischer und oft auch schneller.
Wie lange dauert ein typisches ABAS-Integrationsprojekt?
Einfache Schnittstellen: 2–4 Wochen. Mittlere Portale: 2–4 Monate. Große Integrationen mit mehreren Zielsystemen: 4–9 Monate. Wir arbeiten agil, nach 4 Wochen haben Sie einen sichtbaren Prototyp.
Müssen wir euch Zugriff auf unser ABAS geben?
Für die Entwicklung brauchen wir eine Test-/Integrationsumgebung. Oft richten wir uns einen VPN-Zugang ein, bei sensiblen Umgebungen arbeiten wir auch per Screensharing im Haus mit Ihrem ABAS-Verantwortlichen.
Was passiert bei einem ABAS-Update?
Saubere Schnittstellen sind versionsunabhängig aufgebaut — wir kapseln die ABAS-spezifischen Aufrufe in einer eigenen Schicht. Kommt ein Major-Update, testen wir gegen die neue Version und passen im Zweifel eine kleine Adapter-Schicht an. In 95 % der Fälle läuft die Schnittstelle ohne Anpassung weiter.
Bekommen wir Dokumentation und Quellcode?
Ja, komplett. Sie bekommen Quellcode (meistens in Ihrem eigenen Git-Repository), Architektur-Doku, API-Referenz und eine Betriebsanleitung. Falls Sie später jemand anderen damit weiterarbeiten lassen wollen, ist alles dafür da.
Was, wenn wir später intern weiterentwickeln wollen?
Perfekt — dafür ist der Code auch gemacht. Wir übergeben sauber an Ihr Team, machen ein Handover-Coaching. Viele Kunden lassen sich die Schnittstelle bauen und wartet sie dann selbst.
Mehr zu verwandten Themen: ERP-Integration allgemein · Kundenportal-Entwicklung · SAP-Integration
Lust, kurz drüber zu reden?
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich — 30 Minuten, in denen wir Ihre Situation anhören und eine erste Einschätzung geben. Kein PowerPoint, kein Verkaufspitch, kein Druck.