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BI & Live-Dashboards für den Mittelstand — Daten, die Entscheidungen unterstützen

Daten sind das Bauchgefühl der Geschäftsführung — wenn sie aktuell, klar und vergleichbar sind. In den meisten Mittelständlern liegen die Daten verteilt: ein bisschen im ERP, ein bisschen in Excel, ein bisschen im Webshop, ein bisschen in der Maschinensteuerung. Sie zusammenzubringen ist nicht trivial — aber genau das macht den Unterschied zwischen „wir reagieren auf Probleme“ und „wir sehen Probleme drei Wochen früher“.

Wann sich BI & Live-Dashboards lohnen

  • Sie warten am Monatsende auf einen Excel-Report, der zwei Wochen alt ist, sobald er in Ihrem Postfach landet
  • Geschäftsführung und Produktionsleitung diskutieren über unterschiedliche Zahlen, weil jeder seine eigene Excel pflegt
  • Sie spüren, dass irgendwo Geld liegen bleibt — wissen aber nicht, wo
  • Sie haben mehrere Standorte / Niederlassungen mit eigenen Auswertungen, aber kein konsolidiertes Bild
  • Ihr Reporting-Aufwand ist signifikant — mehrere Stunden pro Woche, jede Woche

Typische Dashboard-Projekte

Geschäftsführungs-Cockpit

Die wichtigsten KPIs auf einer Seite — Umsatz heute/Woche/Monat, Auftragsbestand, Liquidität, Top-Kunden, Top-Lieferanten. Mobile-fähig, weil Geschäftsführung nicht am Schreibtisch lebt.

Vertriebs-Dashboard

Pipeline-Status, Conversion-Rates, Top-Produkte, Verkaufsentwicklung pro Vertriebsmitarbeiter — mit Drill-Down auf Einzelaufträge. Verbessert die wöchentlichen Sales-Meetings dramatisch.

Produktions-Dashboard

Maschinenauslastung, OEE, Ausschuss, Rüstzeiten, Auftragsdurchlauf — entweder per Großbildschirm in der Halle oder am Tablet für die Schichtleitung. Verbindet sich mit ABAS, SAP, Infor LN oder direkt mit Maschinen via OPC UA.

Finanz- und Controlling-Dashboard

Soll-Ist-Vergleiche, Forderungs-/Verbindlichkeits-Übersicht, Liquiditäts-Vorschau. Direkt aus BMD, DATEV oder dem Buchhaltungs-Modul Ihres ERP.

Kunden- und Marketing-Dashboard

Lead-Qualität, Conversion entlang des Funnels, Cost-per-Lead, Lifetime-Value. Verknüpft Daten aus Webseite, Marketing-Tools und ERP.

Logistik & Lager

Bestandsentwicklung, Umschlagshäufigkeit, Lieferantenperformance, Frachtkosten — Grundlage für Sourcing-Entscheidungen.

Tools, die wir je nach Anforderung einsetzen

  • Power BI — sehr ausgereift, super in Microsoft-Welten (M365, Azure, SQL Server). Lizenzkosten überschaubar (~9 €/User/Monat)
  • Grafana — Open Source, perfekt für technische / Produktions-Dashboards. Self-hosted, keine Lizenzkosten
  • Metabase — Open Source, sehr nutzerfreundlich für Business-User
  • Eigene Web-Dashboards (Angular + .NET / Python) — wenn Standard-Tools nicht passen oder das Dashboard direkt im Kundenportal leben soll
  • Power Query / Python-Pipelines als Daten-Pipeline zwischen Quellen und Visualisierung

Wo KI dazukommt

  • Anomalie-Erkennung: automatische Warnung, wenn Werte aus dem Rahmen fallen — auch wenn Sie nicht aktiv hingeschaut haben
  • Trend-Vorhersage: einfache ML-Modelle prognostizieren Umsatz, Lagerbedarf oder Wartungsfälle
  • Natural-Language-Queries: „Zeig mir die Top-5-Kunden im Mai“ tippen statt Filter klicken
  • Automatische Insights: KI generiert Klartext-Zusammenfassungen aus Zahlen für Management-Reports

So gehen wir vor

  1. Datenquellen-Inventur: Welche Systeme gibt es? Welche Daten leben wo? Wo ist die größte Lücke?
  2. Use-Case-Workshop: Welche Entscheidungen sollen mit welchen Zahlen besser werden? Wer braucht was wie oft?
  3. Daten-Pipeline: ETL/ELT-Prozesse, die Daten aggregieren, bereinigen und in eine BI-fähige Form bringen
  4. Erstes Dashboard in 4–6 Wochen: sichtbares Ergebnis früh, nicht erst nach 6 Monaten Konzeptarbeit
  5. Iterative Erweiterung: alle 4 Wochen neue Sicht oder Datenquelle dazu
  6. Schulung & Übergabe: Self-Service-fähig — Ihre Leute können neue Reports selbst zusammenklicken

Referenzprojekt: Live-Vertriebs-Cockpit

Ein Großhändler mit ca. 60 Mitarbeitern wollte vom monatlichen Excel-Tapeten-Reporting weg. Ziel: jeder Vertriebsmitarbeiter sieht morgens in 5 Sekunden, wie sein Tag/Monat steht.

Was wir gebaut haben: Python-Pipeline aggregiert nächtlich aus ERP, Webshop und CRM. Power BI als Frontend, Mobile-fähig. Tageszahlen sind ab 06:00 da. Vertriebsmitarbeiter haben ihren persönlichen View, GF sieht das Aggregat.

Ergebnis: Wöchentliche Sales-Meetings 30 Min kürzer (kein „warum hat Excel jetzt eine andere Zahl?“). Reaktionszeit auf abkühlende Pipeline-Werte: von 4 Wochen auf 4 Tage. Projektkosten: 22.000 €.

Was BI & Dashboards realistisch kosten

  • Einzelnes Dashboard aus 1–2 Datenquellen: 4.000 – 12.000 €
  • Mittlerer Aufbau (Pipeline + 3–5 Dashboards + Schulung): 18.000 – 50.000 €
  • Komplettes BI-System (Data-Warehouse, mehrere Standorte, Berechtigungen): 60.000 – 150.000 €

Laufende Kosten: Lizenzkosten Tool (~9 €/User/Monat bei Power BI), Server für Open-Source-Tools, periodische Pflege der Pipeline.

Häufige Fragen

Brauchen wir ein Data-Warehouse?

Bei kleinen bis mittleren Setups oft nicht. Direkt-Verbindungen zu ERP-Datenbanken reichen für die meisten Anwendungsfälle. Erst bei vielen Datenquellen, hohen Datenmengen oder komplexer Historisierung lohnt sich ein dediziertes Warehouse.

Können wir Power BI nutzen, wenn wir nicht in der Microsoft-Welt sind?

Ja, aber dann ist Metabase oder Grafana oft sinnvoller. Power BI brilliert wirklich erst in Microsoft-365-Umgebungen mit SQL Server.

Was ist mit DSGVO / Datenschutz bei BI?

Wir achten von Anfang an auf Berechtigungskonzepte (wer sieht welche Daten?), Anonymisierung wo sinnvoll, und EU-Hosting. Bei sensibelsten Bereichen self-hosted statt Cloud-BI.

Wie schnell können wir das erste Dashboard sehen?

Bei klarer Datenlage und einer überschaubaren Frage: 4–6 Wochen bis Live. Bei komplexen Datenlandschaften (mehrere Quellen, schmutzige Daten) muss man realistisch 8–12 Wochen einplanen.

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Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich — 30 Minuten, in denen wir Ihre Situation anhören und eine erste Einschätzung geben. Kein PowerPoint, kein Verkaufspitch, kein Druck.

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